Wozu dienen MCP-Server?
Mit MCP kann eine kompatible KI-Anwendung Daten und Funktionen externer Systeme nutzen. Diese Anleitung begleitet dich von der Auswahl eines Servers bis zum ersten Verbindungstest.
MCP steht für Model Context Protocol. Es legt fest, wie eine KI-Anwendung mit einem Programm kommuniziert, das Daten oder ausführbare Funktionen bereitstellt. MCP ist selbst kein KI-Modell; eine Verbindung trainiert das Modell auch nicht neu.
Ein Server für die Dokumentensuche kann dem Assistenten beispielsweise passende Textstellen zu deiner Frage liefern. Welche Daten gelesen oder geändert werden können, hängt vom Server, der verwendeten Anwendung und den erteilten Berechtigungen ab.
KI-Anwendung
Hier gibst du deine Aufgabe ein und liest das Ergebnis. Die Anwendung muss die Verbindungsart des gewählten Servers unterstützen.
MCP-Client
Dieser Bestandteil der KI-Anwendung übernimmt die Kommunikation mit dem Server. In der Regel wird er von der Anwendung verwaltet.
MCP-Server
Er stellt Daten und aufrufbare Funktionen bereit. Er kann auf deinem Rechner oder beim Anbieter laufen; die Einrichtung unterscheidet sich entsprechend.
Überlege zuerst, was du erreichen möchtest: Dokumente durchsuchen, eine Datenbank abfragen oder eine Funktion eines externen Dienstes verwenden? Öffne den MCP-Katalog, suche nach deiner Aufgabe und lies die Detailseite des passenden Eintrags.
Prüfe den Anbieter, die verlinkte Dokumentation oder den Quellcode, die Voraussetzungen und mögliche Gebühren. Das Öffnen eines Katalogeintrags installiert nichts und stellt noch keine Verbindung her. Ob dein Client geeignet ist, erfährst du in der Dokumentation des Clients und des Servers.
1. Verbindungsanleitung lesen
Suche auf der Detailseite nach einer Serveradresse oder einer Anleitung für den lokalen Start. Fehlen Angaben, lies die Dokumentation des Anbieters.
2. In deiner KI-Anwendung einrichten
Bei einem entfernten Server brauchst du meist eine Adresse und gegebenenfalls eine Anmeldung. Ein lokaler Server kann eine Installation und einen Startbefehl erfordern. Folge der Anleitung deines Clients.
3. Berechtigungen prüfen
Sieh nach, auf welche Daten und Funktionen die Verbindung zugreifen darf. Erlaube nur die Zugriffe, die du für deine Aufgabe benötigst.
4. Eine einfache Abfrage testen
Beginne mit einer kleinen, leicht prüfbaren Aufgabe, etwa dem Abruf einer öffentlichen Information. Vergleiche die Antwort mit der Quelle, bevor du umfangreichere Aufgaben bearbeitest.
Der DevFlow MCP-Server im Katalog bietet Werkzeuge zum Abfragen des Modellkatalogs und der Rangliste. Mit einem entsprechend eingerichteten Client kannst du beispielsweise die verfügbaren Daten zweier Modelle vergleichen. Das Abrufen dieser Angaben führt das Modell selbst noch nicht aus.
Wenn die Verbindung fehlschlägt, prüfe die Adresse, die Anmeldung und die Fehlermeldung des Clients. Bei einem lokalen Server solltest du außerdem prüfen, ob das benötigte Programm läuft. Teile geheime Schlüssel nicht in öffentlichen Nachrichten.